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SEG-Einsatz "Evakuierung nach Bombenfund in Bamberg"

3500 Bamberger Bürger wurden am Sonntag evakuiert, weil zwei Splitterbomben aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft werden mussten. Rund um den evakuierten Bereich wurden von Hilfsorganisationen 3 Betreuungsstellen errichtet und betrieben, um dort Personen betreuen zu können, die nicht bei Verwandten oder Bekannten unterkommen konnten.

 

Die SEG Hersbruck wurde zur Unterstützung der Betreuungs- und Verpflegungskomponente der ARGE Nordbayern alarmiert. Erster Anlaufpunkt war das BRK in Erlangen. Dort wurden die Teilkomponenten aus dem Nürnberger Land, Nürnberg Stadt und Erlangen gesammelt und anschliessend im Motmarsch dem Bereitstellungsraum im Bamberger Süden zugeführt. Nach der Auftrags-übernahme wurden die Einsatzkräfte über Lotsen zu den drei Schulen geführt, in denen die Betreuungsstellen einzurichten waren.

 

Die SEG Hersbruck, Altdorf und Erlangen errichteten daraufhin im Eichendorff-Gymnasium eine Betreuungs- und Verpflegungsstation. Neben der Registratur (SEG Altdorf), der durch Busse und Krankentransportfahrzeuge zugeführten Personen, wurde auch deren Verpflegung (SEG Hersbruck und Erlangen) mit Heiß- und Kaltgetränken sowie eines warmen Mittagessens sichergestellt.

Gegen 15 Uhr waren die Bomben entschärft bzw. abtransportiert und die ca. 100 betreuten Personen konnten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren und der Einsatz erfolgreich beendet werden.